Freiheit von Angst zieht Erfolg an

Hör es dir hier an oder viel Spaß beim Lesen!!!

 

Inhaltsverzeichnis
Warum solltest du deine Ängstse überwinden?
- Erfolg kommt nur, wenn man an seinen Ängsten arbeitet
- Ängste wirken sich negativ auf unsere Gesundheit aus
- Ängste schränken unsere Wahrnehmung und unser Denken ein
Die Entstehung von Ängsten
- Ängste entstehen durch ständige äußere Einflüsse, sog. Suggestionen
- Ängste entstehen durch schlimme Erlebnisse
Methoden zur Überwindung von Ängsten
- Methode: Nimm den Moment wahr
- Methode: Herzkohärenz
- Dankbarkeitstagebuch am Abend
- Sich bewusst Zeit nehmen für ängstliche Gedanken
- Lebensweisheiten über den Tag verteilen
- Methode der Analyse - sehr gut für irrationale Ängste
- Methode des guten Verlaufs

Warum solltest du deine Ängste überwinden?

Wenn ich eines bei der Beschäftigung mit diesen ganzen Methoden, ob beim mental Training, Livecoaching oder Persönlichkeitscoaching gelernt habe, dann ist das folgendes:

Wenn du dich nicht mit deinen Ängsten auseinandersetzt, dann entwickelst du dich nicht weiter!

Ängste hindern uns, im Leben durchzustarten und unsere Träume zu verwirklichen. Jeder erfolgreiche Mensch ist schon viele Male auf die Nase gefallen und musste sich seinen Ängsten stellen, um wieder aufzustehen. Im Erfolgscoaching gehört es zur Normalität, an seinen Ängsten zu arbeiten. Man weiß genau:

Erfolg kommt nur, wenn man an seinen Ängsten arbeitet

Larry Fink zum Beispiel ist der Chef eines der größten und mächtigsten Hedgefonds der Welt, „BlackRock“. Er hatte sich zum ersten Mal einen Namen gemacht und viele Millionen Dollar verdient, als er mit Hypothekenpapieren an der Börse handelte. Dann kam in den USA die Hypothekenkrise und er verlor alles. Er hatte sein ganzes Vermögen eingesetzt und von einem auf den anderen Tag war er komplett pleite. Es ist zwar moralisch nicht so toll, mit Hypothekenpapieren zu handeln und einen Hedgefond zu gründen ist vielleicht auch nicht dein Ziel. Aber das ist ja nur ein Beispiel.

Wenn man erfolgreich sein möchte, muss man viel investieren und Risiken eingehen. „Nebenbei“ und „halbherzig“ wird man nicht erfolgreich in einer Sache. Larry war am Boden. Er hatte kein Geld und sein Ruf war ruiniert. Er verlor seinen Platz an der Börse und wurde von seinen ehemaligen Kollegen geächtet wegen dieser „Dummheit“. Er hätte aufhören können, sich einen normalen Beruf suchen können. Das tat er aber nicht. Er gründete den Fond „Black Rock“ und war darin extrem erfolgreich. Sein Vermögen wurde im Jahr 2019 auf ca. 7,5 Billionen US-Dollar geschätzt. Er hatte aus seiner eigenen Krise gelernt und statt vor Angst zurück zu schrecken und sich nur noch „sicheren“ Geschäften zu widmen, hat er daraus gelernt und weiter gemacht, bis er erfolgreicher war als alle anderen in seiner Branche.

 

Ängste hindern uns, Risiken einzugehen.
Ängste verhindern Veränderung in unserem Leben.
Ängste halten uns in der gegenwärtigen Unzufriedenheit fest.

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Doch die meisten Menschen möchten nichts riskieren. Einerseits herrscht Unzufriedenheit über das Einkommen, andererseits hat man Angst, dass es uns durch Veränderung einmal schlechter gehen könnte. Also lässt man doch alles so, wie es aktuell ist. Es gibt Menschen, die wissen ganz genau, dass ein anderer Job sie glücklicher machen würde und ihnen auch ein höheres, finanzielles Einkommen erbringen würde. Aber sie kündigen nicht, aus Angst vor der Reaktion ihres Chefs und weil sie denken, ihr Umfeld erwartet, dass sie sich durch diesen Job durchbeißen.

Stell dir selbst immer wieder die Fragen: Wo in meinem Leben habe ich schlechte Erfahrungen gemacht und nun fürchte ich mich, diese Situationen erneut zu erleben? Welche Gedanken und Gefühle sorgen dafür, dass ich nicht Gas gebe und das im Leben mache, was ich wirklich liebe?

Ängste wirken sich negativ auf unsere Gesundheit aus

Andere Menschen sterben sogar vor Angst. Es gibt in der Placebo- und Nocebo-Forschung eine bemerkenswerte Anzahl an Menschen, die nach einer „Todesdiagnose“ durch ihren Arzt wenige Wochen später verstorben sind, obwohl ihr körperlicher Krankheitsverlauf dazu gar nicht in der Lage gewesen wäre. Aufgrund der Angst schüttet der Körper einen Giftcocktail an Stresshormonen aus und leitet Abwehrreaktionen ein, die ihm selbst Schaden, nur um die vermeintliche Gefahr zu bannen. Hier z.B. die Geschichte einer Frau, die die Diagnose ihres Arztes falsch verstanden hatte. Sie starb, weil sie dachte, eine todbringende Krankheit zu haben. In Wirklichkeit hatte sie nur eine mittelschwere Erkrankung:

Quelle

Ängste schränken unsere Wahrnehmung und unser Denken ein

Hattest du schon mal in einer Prüfung einen Blackout? Das ist eine ganz normale Reaktion des Körpers, wenn er Stresshormonen und -reaktionen ausgesetzt ist. Du würdest jetzt vielleicht nicht sagen, dass du „Angst“ hast, aber unbewusst besteht vielleicht, die Angst vor einer Niederlage. Der Körper fokussiert sich nur noch auf das, was für ihn die Gefahr zu sein scheint. In der Regel fühlt man sich in der Prüfung nicht gerade wohl. Also möchte der Körper gerne so schnell wie möglich weg. Die Tür hast du genau im Blick. Aber leider darfst du noch nicht aufstehen. Dein Körper nimmt also den Fluchtweg besser wahr, und auch die Gefahr. Die Gefahr ist gerade die Zeit, weil du nur eine begrenzte Zeit hast, dein Wissen auf das Papier zu bringen. Wenn der Körper irgendwelche Abläufe verstärkt, muss er etwas anderes einschränken. Hier ist das die Erinnerungsfähigkeit. Tja, blöde Situation, weil man ja in einer Prüfung nicht einfach aufstehen und gehen kann.

Und hattest du schon mal mit einer anderen Person einen Streit oder Konflikt, der sich so aufgeheizt hatte, dass ihr euch gegenseitig Vorwürfe gemacht habt oder euch beschimpft habt? Und später dachtest du: „eigentlich wollte ich das gar nicht sagen, aber der hat mich so provoziert!“ Im Stress finden wir nicht mehr die richtigen Worte, wir haben gedanklich nicht mehr den Zugriff auf alle Lösungsmöglichkeiten und wählen einfach die Nächstbeste. Die führt aber meistens nicht zum besten Erfolg. Ängste lösen ähnliche Stressmuster im Gehirn aus. Und dann bleibt man im Leben immer erfolglos.

Viel besser wäre es doch, wenn man die eigene Wahrnehmung auf ein Maximum erweitern könnte, damit man wirklich jede Chance ergreifen kann. Und dabei ist es doch extrem wichtig, sich an alles zu erinnern. Immerhin lernt man im Leben aus Erfahrungen. Menschen, die in Angst leben, kennen sowas nicht.

Ohne Angst nehmen wir die Welt besser wahr

Eine wahre Geschichte: Gerhard ist auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Die jetzige Wohnung ist ihm zu klein. Er könnte jetzt im Frust versinken und sich jeden Tag über seine Wohnung ärgern. Er könnte aufzählen, was ihm nicht gefällt. Er könnte auch eine Website nach der anderen nach Inseraten durchstöbern und demotiviert seinen Laptop ausschalten, weil alle Wohnungen das dreifache an Miete kosten, als die, in der er aktuell lebt. Er könnte in der Angst weiterleben, nie die Traumwohnung zu finden, die er sich gedanklich schon ausgemalt hatte. Doch er kannte die negativen Auswirkungen auf seine Wahrnehmung von negativen Gedanken und Emotionen.

Was tat er also? Er brachte Zufriedenheit in sein Leben und festigte innerlich die Absicht, diese Wohnung sicher zu erhalten. Zur rechten Zeit und am rechten Ort! Dann, eines Tages saß er in einem Café neben einem Pärchen. Das Pärchen hatte die Zeitung neben sich liegen und ein kleiner Text darauf war eingerahmt. Sie lag so da, dass er den Text sehen, aber noch nicht klar erkennen konnte. Er fragte: „brauchen Sie die noch?“ Nachdem das Pärchen verneinte, griff er nach der Zeitung und sah, dass ein Wohnungsinserat eingerahmt war. Als er anrief, hörte er, dass er eigenartigerweise der einzige Interessent war. Er vereinbarte einen Besichtigungstermin. Es war seine Traumwohnung zum passenden Preis!

Ängstlich, mit einem Tunnelblick oder kreisenden Gedanken hätte er vielleicht nie das kleine Inserat wahrgenommen.

Angstfrei löst man Probleme besser!

 

Die Entstehung von Ängsten:

Ohne Ängste haben wir ein freieres Leben. Fast alle Menschen sind im Alltag negativen Ereignissen oder Botschaften ausgesetzt. Sie erzeugen in ihnen negative Gedanken und Gefühle. Man selbst würde aber wohl nicht auf die Idee kommen, diese Gedanken und Gefühle als „Angst“ zu bezeichnen. Aber sie bringen den Körper in eine Lage, empfänglicher für ängstliche Gedanken zu sein. Studien zufolge leben 70% der westlichen Bevölkerung jeden Tag mit angstbehafteten Gedanken und Gefühlen. Aber woher kommt das?

Ängste entstehen durch ständige äußere Einflüsse, sog. Suggestionen

Meistens kennt man den Druck in der Arbeit von Anfang an: „Du musst mehr arbeiten, sonst kommst du nicht voran!“ Es war schon immer so und man denkt irgendwie, dass es normal ist, unter Druck zu stehen. Die Verkaufszahlen müssen passen. Die jährlichen Ziele müssen erreicht werden. Aber auch schon im frühen Kindesalter wurden Ängste vermittelt. Die Eltern haben schon immer gesagt, dass das Leben hart ist. Die Nachrichten waren schon immer schlecht und brutal, weil sich schlechte Nachrichten für die Medien einfach besser verkaufen. Manches kam so schleichend, immer Stück für Stück, dass man es gar nicht bemerkt hat. Aber dennoch haben sich durch die ständigen Wiederholungen in uns feste Überzeugungen entwickelt wie z.B. „die Welt ist ungerecht. Die Masse ist dumm. Die Politik ist korrupt. Alles dreht sich nur ums Geld.“

Ängste entstehen also durch unser Umfeld. Das, was uns täglich suggeriert wird, dringt in unser Bewusstsein. Und das Schlimme daran ist, dass du nicht entscheiden kannst, ob es dich beeinflusst oder nicht. Ein Beispiel: Du legst vor dir ein Sandwich. Und du hast noch keinen Hunger. Dann kannst du also sagen: „ich esse das Sandwich NOCH nicht.“ Nun ändern wir die Situation und du hörst im Radio oder von deinen Eltern oder Freunden eine schreckliche Nachricht. Jetzt kannst du leider nicht sagen: „ich höre die Nachricht NOCH nicht.“ Sie wurde schon erzählt! Du hast sie schon gehört und sie wirkt in dir! Nur das Ausmaß der Wirkung kannst du noch beeinflussen. Aber feststeht: Alles, was wir hören und sehen hat eine Wirkung in uns. Daher sollten wir sehr darauf achten, welche Informationen wir zu uns nehmen. Überprüfe das bei dir selbst. Welches Bild entsteht in deinem Kopf, wenn du liest: „Banane“. Oder schmeckst du vielleicht sogar „Zitrone“? Die Wirkung wird automatisch erzeugt.

Ängste werden also verursacht durch unser Umfeld, die Nachrichten, unseren Vorbildern, Eltern oder Freunden.

Achte also behutsam darauf, mit welchen Menschen du dich abgibst, über welche Themen du dich unterhältst und welche Informationen du zu dir nimmst. Dann wirst du von Natur aus frei von Angst.

Ängste entstehen durch schlimme Erlebnisse

Ängste entstehen auch durch traumatische Erlebnisse. Eine Teilnehmerin berichtet: „Ich bin vor einigen Jahren im Verein Kajak gefahren. Eines Tages fuhr ich im Wettkampf in einem Fluss und in einer Stromschnelle kippte das Kajak um. Ich hing fest. Der Gurt fixierte meine Beine im Boot und ich war kopfüber im Wasser. Ich hatte riesige Panik und bekam den Gurt nicht sofort auf. Ich kann mich nicht mehr an viel erinnern. Anschließend hörte ich mit dem Sport auf. Wenn ich heute in einer ungewohnten Lage im Wasser bin und Wasser ins Gesicht bekomme, dann habe ich Angst und muss aus dem Wasser heraus.“

Was war mit ihr geschehen? Der Erinnerungsverlust, das Vermeidungsverhalten gegenüber Wasser und der automatische Ablauf, wenn ihr Wasser übers Gesicht läuft zeigen, wie ihr Körper einen festen Ablauf installiert hat. Sie muss gar nicht mehr bewusst an das Ereignis denken und dennoch wird der Ablauf in Gang gesetzt. Ihr Körper wollte nicht mehr bewusst diese Todesangst erleben und hat die Erinnerungen ins Unterbewusstsein weggesperrt. Sie sind noch da, nur unbewusst. Daher hat sie auch ihre Probleme mit Wasser und ungewohnten Körperlagen.

Unser Körper und Geist sind voll von automatischen Mustern, die für uns nicht immer nützlich sind. Psychologischen Forschungen zu Folge lassen sich Menschen im Tagesablauf zu 90% von unbewussten Gedanken- und Gefühlsmustern leiten.

Ängste entstehen durch unsere Erwartung an die Realität

Viele Menschen plagen aktuell Zukunftssorgen. Die Wirtschaft und die Möglichkeiten werden nie wieder wie früher werden. Superreiche Unternehmen sind die Profiteure der aktuellen Krise. Ihre Macht und ihr weltweiter, auch politischer Einfluss steigen von Tag zu Tag. Und wir sind auch noch selbst schuld daran, weil wir zu bequem sind, um beim kleinen Laden nebenan einzukaufen. Lieber kaufen wir bei Amazon und Co. Wie also weiterplanen, wenn man nicht weiß, ob es das nächste Jahr noch genügend Produkte in den Regalen gibt? Ob man seinen Kredit für das geplante Haus bezahlen kann? Ob man einen guten Job hat oder bekommt?

Ängste werden also auch durch unser Denken erzeugt. Eine Wirtschaftskrise ist grundsätzlich neutral. Es sind schon viele Millionäre aus Wirtschaftskrisen hervorgegangen. Genauso viele haben ihren Traumjob gefunden. Unser Gehirn ist es, das vergangene, negative Erfahrungen und Erfahrungen aus der Umwelt z.B. schlechte Nachrichten, in die Zukunft projiziert. Aus den Erfahrungen werden negative Erwartungen, älso Ängste.

 

Wie befreit man sich also von Ängsten, Sorgen oder negativen Erwartungen? Wie hält man seine Wahrnehmung für die Lösungen offen, die das Leben zu bieten hat? Und wie findet man den Mut, um den Weg zu gehen, der zu einem glücklichen Leben führt?

Man kann natürlich Ängste gar nicht erst entstehen lassen. Schule deinen kritischen Geist und hinterfrage das, was Eltern, Gesellschaft und Medien immer wieder wiederholen. Themen, die von vielen wiederholt werden bekommen eine Eigendynamik. Niemand fragt, ob es der Wahrheit entspricht. Alle denken „es muss ja wahr sein, denn jeder erzählt davon“. Lasse dir auch nichts von vermeintlichen Experten sagen. Es gibt kein Wissen, das zu kompliziert ist, um es zu verstehen.

Wenn dir im Leben etwas schlimmes passiert, sehe es als „Lernaufgabe“ an. Lerne daraus, aber gehe deiner Zukunft nicht aus dem Weg. Aufgaben sind da, um sie zu meistern.

Überprüfe regelmäßig deine Erwartungen an die Realität. Deine Erwartungen müssen ebenfalls nicht richtig sein und du hast sie vielleicht einfach übernommen. Was kann man noch anwenden, um sich von Ängsten zu befreien?

 

Methode: Nimm den Moment wahr

Wer Angst hat, ist mit seinen Gedanken nicht in der Gegenwart. Du bist in der Zukunft. Nehmen wir die Angst vor Spinnen: An der Wand befindet eine riesige Spinne und du hast als Kind gesehen, dass eine Person von einer Spinne gebissen wurde. Du hast jetzt Angst, die Spinne könne dich beißen. Aber das ist in der Zukunft. Jetzt wirst du nicht gebissen. Du stehst nur da und siehst sie an. Oder nehmen wir die Höhenangst. Du sitzt im Flugzeug und hast Angst, dass es abstürzen könne. Aber noch bist du sicher in deinem Sitz.

In der Gegenwart, im Fühlen gibt es quasi keine Angst. Also Atme mehrmals tief durch. Am besten du atmest tief ein und ganz langsam aus. Das langsame Ausatmen suggeriert deinem zentralen Nervensystem, dass jetzt Zeit für Entspannung ist. Dann fühle deine Füße und jedes Detail dort. Versuch die Knochen in deinen Zehen wahrzunehmen. Jede Zehe einzeln! Fühl die Haut, das Blut. Stell die Temperatur fest. Achte bei deiner Atmung, dass sich der Bauch mehr bewegt, als die Brust. Fühl jedes Glied deines Körpers nach und nach, Stück für Stück. Jetzt fällt es dir leichter, aus dem Gefühl der Angst zu kommen.

Wiederhole die Übung mehrmals am Tag. Mit jedem Mal wird man besser. Es ist eine gute Methode, um den Gedankenstrom zu unterbrechen und man kann sie auch gut kombinieren mit der nachfolgenden Übung.

 

Methode: Herzkohärenz

Die Herzkohärenzübung, die ich schon in zwei Beiträgen beschrieben habe, ist nicht nur sehr gut für die Gesundheit und das kreative Denken, das uns erfolgreicher werden lässt. Sie wirkt mit ihren Elementen: ruhige Bauchatmung, aktives Spüren / Fühlen und das Erzeugen einer positiven Emotion genau auf die Mechanismen ein, mit denen wir die unbewussten Abläufe in unserem Körper beeinflussen können. Wir schaffen Zuversicht und Vertrauen. Dabei beseitigen wir Sorgen und Ängste.

 

Angstfrei Erfolg anziehen

Wie Herzkohärenz deine Gesundheit optimiert

Teil 1 der Herzkohärenzreihe

Dankbarkeitstagebuch am Abend

Steigere deine tägliche Zufriedenheit und schreibe dir jeden Abend auf, für was du dankbar sein kannst. Du hast ein Dach über dem Kopf. Du musst dir keine Sorgen machen, woher dein Essen kommt. Was hast du heute alles getan, wofür du dankbar bist? Was hast du erlebt? Welche Momente ließen dich den Tag genießen? Im Gefühl der Zufriedenheit hat Angst keinen Platz und Probleme sind besser lösbar!

Sich bewusst Zeit nehmen für ängstliche Gedanken:

Du nimmst dir einmal am Tag bewusst Zeit für deine Angst. Denn auch Angst möchte deine Aufmerksamkeit. Sie ist ja ein Teil von dir. Also z.B. um 19 Uhr ist „Angstzeit“. Und die anderen Stunden am Tag nimmst du dir vor, nicht daran zu denken. Das machst du mit deiner Angst aus. Du machst einen Deal. Um 19 Uhr setzt du dich bei entspannter Musik hin. Lass dich von nichts ablenken. Sitze nur da und warte auf deine Angst. Sei offen, sage: „ich bin da. Jetzt habe ich Zeit für dich.“ Mach dich weit. Du wirst merken, dass sie weniger intensiv sein wird. Intensiv ist sie nur, wenn du in das Gefühl der Enge einsteigst, wenn du weglaufen willst oder dich verschließt. Wenn du sie dagegen offen mit offenen Armen empfängst, dann ist sie nicht intensiv oder gar nicht da.

Wenn die Gedanken dann um 20 Uhr kommen, sagst du zu dir selbst. „Nein, morgen um 19 Uhr ist wieder Zeit. Jetzt folge ich diesen Gedanken nicht.“

Lebensweisheiten über den Tag verteilt

Eine positive Grundstimmung bewahrt vor ängstlichen Gedanken. Sorge jeden Tag aktiv dafür, dass sich deine Stimmung erhöht. Schreibe dir dazu alle Lebensweisheiten auf, die dir begegnen und sorge dafür, dass du sie auch wiederholst. Hänge sie z.B. an die Tür oder den Kühlschrank. Es gibt viele erfolgreiche Menschen, die ihr Wissen über Bücher oder Kursen veröffentlicht haben.  Wie wäre es mit diesen hier:

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Laotse: Damit es Frieden in der Welt gibt, müssen die Völker in Frieden leben.
Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt, dürfen sich die Städte nicht gegeneinander erheben.
Damit es Frieden in den Städten gibt, müssen sich die Nachbarn verstehen.
Damit es Frieden zwischen Nachbarn gibt, muss im eigenen Haus Frieden herrschen.
Damit im Haus Frieden herrscht, muss man ihn im eigenen Herzen finden.

Oder:

Wenn du depressiv bist, lebst du in der Vergangenheit.
Wenn du Angst hast. Lebst du in der Zukunft.
Wenn du inneren Frieden erlebst, dann lebst du in der Gegenwart.

Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit (Immanuel Kant)
Zeigt, wie sehr er in der Natur eine ordnende Kraft sah und nicht zufälliges Chaos.

Methode der Analyse - sehr gut für irrationale Ängste

Bei Ängsten, die uns blockieren, haben wir häufig irrationale Gedanken. Bei einer sozialen Phobie z.B. haben wir Angst, uns zu blamieren, wenn andere Menschen um uns herum sind. Du gehst durch die Fußgängerzone mit deinem Kaffee to Go und plötzlich kommt dir der Gedanke: „Was ist, wenn ich mir den Kaffee jetzt drüber schütte? Das ist voll peinlich!“ In solchen Momenten ist es eine gute Methode, inne zu halten und die Beobachterposition einzunehmen. Stell dir vor, du bist jetzt ein klügeres, schöneres und weitaus fähigeres Wesen, als dieser kleine Mensch, indem du steckst und du betrachtest die Situation von außen. Voller Mitgefühl, Überblick und Verständnis fragst du analysierend: „warum sollte das jetzt geschehen, dass ich den Kaffee verschütte? Ich halte ihn doch fest in meinen Händen. Und wenn doch? Dann kann ich auch mal über mich selbst lachen. Das zeigt doch nur Größe! Dann kauf ich mir halt einen neuen!“

Aus der Beobachterposition bemerkt man dann häufig, dass die Gedanken völlig überzogen und irrational sind und kann sich auf das Wesentliche besinnen.

Stell dir einen Wasserfall vor, der eiskalt ist. Du stellst dich darunter und das Wasser prasselt unangenehm auf deinen Kopf. Es ist der gleiche Druck, den die täglichen, negativen Gedanken haben, die auf einen einprasseln. Aber du kannst einen Schritt zurücktreten und den Strom beobachten. So gewinnst du Abstand und das Gefühl ist nicht mehr so unangenehm.

Die Analyse ist wie ein kritisches Hinterfragen der eigenen Gedanken. Diesen kritischen Geist bewahrt man sich am besten für alle Informationen, die am Tag auf uns treffen.

Methode des guten Verlaufs

Ähnlich gut, aber mit einer kleinen Vorbereitungszeit funktioniert die „Methode des guten Verlaufs“. Du stehst vor einem Prüfungsgespräch. Du hast dich für eine Stelle beworben und sollst dich nun den schwierigen und persönlichen Fragen der Personalabteilung stellen. Tausend Gedanken gehen dir durch den Kopf, was sie alles Fragen könnten und wie schlecht du dann abschneiden würdest. Aus dem oben genannten Wissen kannst du dir jetzt denken, dass genau das eintreten wird wovor du Angst hast, wenn du dich nicht aus diesem Zustand der Nervosität und Angst herausholst.

So häufig wie möglich, machst du die Methode des „guten Verlaufs“. Am besten schon viele Tage oder Wochen zuvor. Sobald du also weißt, dass bald eine Stresssituation auf dich wartet setzt du dich hin und schließt die Augen. Bring dich erst einmal mit deinem Atem und der Fühlübung, die du oben kennen gelernt hast in eine neutrale Geisteshaltung. Mach das so lange, bis du merkst: „ok, ich bin jetzt nicht mehr so sehr in der Angst. Ich kann mich tatsächlich auf das Fühlen meines Körpers konzentrieren.“ Dann kannst du in die herzzentrierte Atmung gehen, die du von der Herzkohärenzatmung kennst. Aber das wichtige bei dieser Methode ist nun, dass du dir den wunderschönsten Verlauf der Situation vorstellst und alle Gefühle empfindest die damit einhergehen. Wie wäre es also, wenn die Prüfer total nett zu dir wären und du auf jede Frage die beste Antwort parat hast. Wie würdest du dich verhalten? Du würdest ständig lächeln und sympathisch rüberkommen. Wie würdest du dich fühlen? Du würdest dich freuen, hier sein zu dürfen und diesen Tag als Gewinn in deinem Leben ansehen. Fühle diese Emotionen und vollziehe das Geschehen gedanklich nach. Mit diesen Gedanken und Emotionen gehe aus der Vorstellungsübung. Erst, wenn du diese Gedanken und Emotionen an den Tag legst und beibehältst, betrittst du als anderer Mensch die Prüfungssituation! Dann hast du den Kreislauf deiner Gedanken durchbrochen und wenn du das immer wieder wiederholst, dann konditionierst du dich selbst. Du verbindest allmählich Prüfungssituationen mit einem positiven Gefühl. Das sorgt dafür, dass du keine Denkblockaden und keinen Blackout mehr erleidest. Deine Wahrnehmung bleibt offen.

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